Zu schnell unterwegs – ein ewiger Kreislauf
Immer wieder erreichen uns Beschwerden über zu schnell fahrende Fahrzeuge – sei es in Wohngebieten, an Schulwegen oder innerorts allgemein. Wir nehmen diese Hinweise ernst und regen regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen bei der Polizei oder dem Landratsamt an.
Leider stellt sich dabei ein wiederkehrendes Muster ein: Noch während die Kontrollstelle aufgebaut wird, wird in sozialen Netzwerken oder auf anderen Wegen vor diesen gewarnt – mit dem Ergebnis, dass kaum Verstöße festgestellt werden.
Die Konsequenz: Es gibt keine belastbaren Daten, die weitere Maßnahmen wie Geschwindigkeitsbeschränkungen, Querungshilfen oder auch „nur“ weitere Kontrollen rechtfertigen würden.
So bleibt alles beim Alten und der Kreislauf beginnt von vorne. Am Ende können die berechtigten Sorgen vieler Bürgerinnen und Bürger nicht in wirksame Lösungen umgesetzt werden. Wir bitten Sie daher: Überlegen Sie künftig, ob eine Vorwarnung vor Kontrollen wirklich hilfreich ist – oder ob wir gemeinsam nicht mehr erreichen könnten, wenn alle Verkehrsteilnehmer unbeeinflusst kontrolliert würden. Nur so lassen sich Probleme ehrlich erfassen und echte Verbesserungen erreichen. Für eine nachhaltige Verbesserung braucht es letztlich auch das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen im Straßenverkehr.
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