Aktuelles vom Helferkreis

Aktuelles vom Helferkreis

Café International mit Grillen am 28. Juli 2017
Das Netzwerk des Helferkreises in Untermettingen lädt alle Flüchtlinge, Helfer,
Einheimische und Interessierte am Freitag, 28. Juli 2017 ab 17.00 Uhr zu
einem Grillfest auf den Rastplatz in Obermettingen ein. Geplant ist, dass jeder
sein Grillgut selbst mitbringt. Getränke gibt es vor Ort. Bitte denken sie daran
auch Ihr eigenes Ess- und Trinkgeschirr mitzubringen. Für Fragen steht die
Flüchtlingsbeauftragte Annette Schwarz, Tel. 07743-920012, gerne zur Verfügung.

Sachspenden / Kleiderkammer
Gesucht werden aktuell:

1 Gefrierschrank oder eine kleine Kühltruhe
Kinderfahrräder (Grundschulkinder)
Fahrradhelme für Kinder und Erwachsene
Rückmeldungen zu den aktuell gesuchten Sachspenden nimmt das Koordinationsteam
entgegen (Melanie Staller 07748-5891 und Annette Schwarz,
Rathaus, Tel. 07743-920012, privat Tel. 07743-919940.)
Bitte melden Sie sich bei Interesse an der Helferkreisarbeit oder allgemeinen
Fragen zum Helferkreis ebenfalls gerne bei den Koordinatoren.

Mit herzlichen Grüßen

Das Koordinations-Team
Bürgermeister Tobias Gantert (Tel. 07743-920028)
Melanie Staller (Tel. 07748-5891)
Annette Schwarz (Tel. 07743-920012)



Sprachgruppe
Da viele Flüchtlinge zwischenzeitlich erfolgreich einen Integrationskurs beginnen konnten, hat sich  der Bedarf an ehrenamtlichem Sprachkurs reduziert auf die Tage montags und dienstags. Hier werden aktuell noch zwei Sprachgruppen angeboten.
 

Sprachförderbedarf an der Grundschule
Ehrenamtlichen Sprachförderbedarf gibt es neu in der Grundschule. Burga Schall hat hier über viele Monate hinweg hauptamtlich eine wunderbare Arbeit geleistet. Mit einem gemeinsamen Lied wurde die beliebte Lehrkraft von allen Schülern und dem Kollegium verabschiedet, da sie kurzfristig nach Grafenhausen abgeordnet wurde.  Die  Schulleitung möchte sich gemeinsam mit dem Helferkreis dafür einsetzten, dass die sprachliche Förderung an den Vormittags- und Nachmittagsstunden  künftig nicht komplett entfällt. Wer sich vorstellen kann, morgens oder nachmittags ehrenamtlich  in der Sprachförderung  oder bei Hausaufgabenbetreuung der Flüchtlingskinder in der Grundschule tätig zu werden, kann sich bei der Flüchtlingsbeauftragten Annette Schwarz im  Rathaus, Tel. 07743-920012, melden.
 

Besuch vom Kindergarten Hohentengen
Vom Kindergarten Hohentengen kamen am Montag, 12.12. nachmittags die Kindergartenleiterin Margot Schneider und ihre Erzieherin Irene Schmid mit einer kleinen Gruppe Vorschüler zu Besuch in die Birkendorfer Unterkunft.  Sie haben zum Willkommen selbstgebackenen Kuchen und Getränke mitgebracht und anschließend noch ohne große Verständigungsprobleme mit allen Kindern draußen  gemeinsam Verstecken und andere Spiele gespielt. Mit einem kleinen Geschenk für jedes Flüchtlingskind haben sie sich wieder verabschiedet.  Allen Kindern hat es viel Spaß gemacht. Herzlichen Dank für diese schöne Idee.
 

Tatkräftige Mithilfe beim Helfereinsatz bei der Friedhofshalle
Die Ortsverwaltung war überwältigt von der  großartigen, tatkräftigen Einsatzbereitschaft  vieler Flüchtlinge beim ehrenamtlichen Arbeitseinsatz im Dezember bei der Friedhofshalle in Birkendorf. Herzlichen Dank hier auch den Paten für die hilfreiche Unterstützung.
 

Wohnungssuche
Dank der unermüdlichen Unterstützung durch die Paten und den Helferkreis haben einige Flüchtlinge zwischenzeitlich eine Wohnung gefunden oder  in Aussicht.  Ein herzlicher Dank gilt hier auch den Vermietern. Auch die Flüchtlingsunterkunft in Riedern am Wald ist komplett bezugsfertig. 

Weiterhin wird von den Flüchtlingen Wohnraum für Einzelpersonen und Familien (von 3 bis zu 7 Personen) in der Gemeinde  oder im Landkreis gesucht.  Wer Infos zu freien Wohnungen hat,   kann sich bei der Flüchtlingsbeauftragten Annette Schwarz im  Rathaus, Tel. 07743-920012, E-Mail: , melden.
 

DANKE
Seit dem Ankommen der ersten Flüchtlinge im Dezember 2015 haben viele Bürger ihre Solidarität und  ihre ehrenamtliche Hilfe angeboten, sei es mit Kleider- und Sachspenden oder der ganz persönlichen Hilfe z.B. als  Nachbar oder Pate, Sprachlehrer, Fahrer… im Helferkreis.  In unserem Flüchtlingshelferkreis sind über hundert Helfer tätig und mit großem Engagement in den unterschiedlichsten Bereichen und in allen Ortsteilen mit Flüchtlingen aktiv. Sie alle leisten damit einen ganz wertvollen Beitrag in der Betreuung und für die Integration geflüchteter Menschen in unserer Gemeinde. Ganz herzlichen Dank dafür.
 

Allen Unterstützern und Helfern wünschen wir zum Jahreswechsel alles Gute für ein vor allem gesundes und glückliches neues Jahr.
 

Mit herzlichen Grüßen
 

Für die Koordinierungsgruppe
Tobias Gantert
Annette Schwarz
Melanie Staller

 

Aktuelles vom Helferkreis

 

Beim zweiten Treffen des Helferkreises für Flüchtlinge zum Aufbau eines Netzwerks in Untermettingen traf sich ein interessierter Kreis von Helfern am 25. Januar im Jakobusheim.
Nach Begrüßung und Information zum aktuellen Stand durch Bürgermeister Tobias Gantert ergab sich ein reger und engagierter Austausch, um nächste Aktivitäten in Untermettingen zu koordinieren.
Aufgabenbereiche wurden festgelegt und Ansprechpartner vor Ort konnten benannt werden.


Begegnung

Hilfreicher Unterstützung in vielen Bereichen gab und gibt es seit dem ersten Ankommen von Flüchtlingen in Untermettingen durch die Nachbarn und weitere Helfer. Um auch anderen im Ort einen ersten Kontakt oder ein näheres Kennenlernen zu ermöglichen, sahen alle im Bereich „ Begegnung „ die Priorität. Daraus könnte sich dann sicher Weiteres entwickeln wie z.B. eine konkrete Patenschaft für eine Familie oder im Bereich Freizeit. Gemeinsam wurde festgelegt, dass bereits im Februar ein erstes Begegnungstreffen im Jakobusheim stattfinden soll.


Sprachförderung/Hausaufgabenhilfe


Im Bereich Sprache gibt es ebenfalls schon bisher ein regelmäßiges Angebot 1 x pro Woche für die Erwachsenen. Auch im Bereich der Hausaufgabenbetreuung gibt es bereits seit längerem wertvolle ehrenamtliche Hilfe, weitere Unterstützung ist zugesagt.


Fahrdienste


Für notwendige Fahrdienste, wo ÖPNVAnschluss nicht möglich ist, fanden sich an dem Abend spontan mehre Helfer. Außerdem gab es die Idee, dass sich Personen bei der Flüchtlingsbeauftragten Annette Schwarz, Tel. 07743-920012, E-Mail: annette.schwarz@
uehlingen-birkendorf.de, im Rathaus melden können, wenn Sie Mitfahrmöglichkeit anbieten könnten (z.B. nach Waldshut oder Ühlingen). Sie leitet die Informationen dann an die Ansprechpartner weiter.


Auch die Idee eines „Mitfahrbänkles“ für Untermettingen wurde angesprochen.


Weitere Helfer und Interessierte sind jederzeit willkommen und können sich auch bei Fragen zum Helferkreis oder zum Netzwerk in Untermettingen beim Koordinations-Team des Helferkreises bei Melanie Staller (Tel. 07748-58919) oder Annette Schwarz (Tel. 07743-920012 oder 07743-919940) melden.

 

Helferkreis Flüchtlinge

Bild: Dorothée Kuhlmann

 

 

1. Ideensammlung vom 8. September 2015:

 

Helferkreis

 

 

Artikel vom 10. September 2015 im Südkurier:

60 Personen gründen in Birkendorf einen Helferkreis für Flüchtlinge
 

Ein Willkommen für Asylsuchende wollen 60 engagierte Ehrenamtliche bieten. Sie haben sich spontan bereit erklärt, den bis zu 50 Flüchtlingen, die in Birkendorf untergebracht werden sollen, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Für die zu erwartenden 50 Flüchtlinge wurde in Birkendorf ein Helferkreis ins Leben gerufen. Über Aufgaben und Unterstützungsmöglichkeiten wurden die zahlreichen Interessenten informiert, von links Tanja Zieringer (Diakonisches Werk), Marion Pfeiffer, Anneli Ahnert (beide Caritas), Bürgermeister Tobias Gantert, Pfarrerin Ruth Reinhard und Pfarrer Thomas Schwarz.

Für die zu erwartenden 50 Flüchtlinge wurde in Birkendorf ein Helferkreis ins Leben gerufen. Über Aufgaben und Unterstützungsmöglichkeiten wurden die zahlreichen Interessenten informiert, von links Tanja Zieringer (Diakonisches Werk), Marion Pfeiffer, Anneli Ahnert (beide Caritas), Bürgermeister Tobias Gantert, Pfarrerin Ruth Reinhard und Pfarrer Thomas Schwarz. | Bild: werner steinhart

Ein deutliches Zeichen des Willkommens, der Hilfe und Unterstützung setzten die Birkendorfer bei der Informations- und Gründungsversammlung für einen Helferkreis. Bis zu 50 Flüchtlinge sollen in dem ehemaligen Kinderheim im Oberholz untergebracht werden, eine Herausforderung für die Dorfgemeinschaft. Um die Aufgaben leichter zu bewältigen, wurde ein Helferkreis gegründet, mehr als 60 Personen entschieden sich spontan und möchten sich mit ihren Fähigkeiten einbringen.

Das Haus der Begegnung in Birkendorf war fast zu klein, um alle Interessenten aus Birkendorf, aber auch aus anderen Ortsteilen, die sich für einen Helferkreis interessierten, aufzunehmen. Bis zu 50 Flüchtlinge werden voraussichtlich in drei Monaten in Birkendorf untergebracht werden. Die beiden Kirchen und die politische Gemeinde brachten die Gründung eines Helferkreises in die Diskussion.

Mit im Boot sitzen die Caritas und das Diakonische Werk. Pfarrer Thomas Schwarz, Hausherr im Haus der Begegnung, freute sich über das große Interesse und dankte den engagierten Mitbürgern. „Zu helfen ist eine Aufgabe, die uns als Menschen und Christen beschäftigt“, betonte Pfarrer Schwarz. Bürgermeister Tobias Gantert fügte hinzu: „Die Gemeinde ist interessiert, dass ein Helferkreis zustande kommt.“ Neben den beiden Kirchengemeinden stehe die Gemeinde voll dahinter und der Rathauschef signalisierte, dass die Gemeinde für die Flüchtlingsbetreuung auch ein Budget im Haushalt bereitstellen werde.

Anneli Ahnert von der Caritas informierte über die Einrichtung eines Helferkreises. Derzeit gebe es im Landkreis elf Gemeinschaftsunterkünfte, dazu gehöre in Zukunft auch Birkendorf. Der Landkreis stehe durch die anwachsende Zahl der Flüchtlinge unter Druck, es kommen mehr neue Flüchtlinge an, als Plätze in den Einrichtungen frei werden. Der Landkreis besteht darauf, dass es in den Einrichtungen eine Mischbelegung gibt, angestrebt ist auch, die Flüchtlinge auf viele Orte zu verteilen. Frau Ahnert gab auch zu bedenken, dass Menschen mit verschiedenen Charakteren und verschiedenen Bildungsgraden ankommen.

Ein Problem sei auch, dass die Flüchtlinge unter Langeweile leiden. Dem könne durch Angebote aus den Helferkreisen Abhilfe geschaffen werden. Angebote können sein: Fahrdienste, Sprachförderung, Angebote für Kinder, Sportangebote, Patenschaften. Der Tennisclub Schlüchttal bot an, Jugendlichen ein regelmäßiges Training zu geben. Wichtig seien für beide Seiten die persönlichen Begegnungen. Die Caritasbeauftragte ließ aber auch durchblicken, dass das Ehrenamt auch auf Grenzen stoße und fügte hinzu: „Die Ehrenamtlichen sind ergänzend tätig für die Hauptamtlichen.“ Für zunächst sechs Monate stellen sich Melanie Staller, Annette Schwarz und Tobias Gantert als Koordinatoren des Helferkreises zur Verfügung. Als Name gab man sich das Gemeindemotto: Miteinander-Füreinander.

 

Weitere Interessenten können sich bei Anneli Ahnert von der Caritas Hochrhein per E-Mail ( ) melden.

 

 

 

Link zum Artikel vom 10. September 2015 in der Badischen Zeitung:

 

http://www.badische-zeitung.de/uehlingen-birkendorf/helferkreis-fuer-fluechtlinge-hat-sich-gegruendet--111161572.html